Grüne machen Bayreuth zur Schwammstadt

Anlässlich des Wassermonats März betonen die Bayreuther Grünen die besondere Bedeutung der Ressource Wasser. Ziel ist es, Regenwasser künftig möglichst lange in der Stadt zu halten und zu nutzen, statt es schnell abzuleiten. Mit einer Schwammstadt-Strategie soll Bayreuth widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen
werden und zugleich Lebensqualität gewinnen.

Stefanie Propp, Listenkandidatin auf Platz 13 und 2. Vorsitzende von Die Summer e.V., erklärt: „Wasser ist eine wertvolle Ressource. In einer Schwammstadt lassen wir Regen nicht einfach verschwinden, sondern speichern und nutzen ihn. Mehr Wasser für unsere Stadtbäume und Grünflächen führt zu Kühlung durch Verdunstung sowie eine Entlastung der Kanalisation.“

Konkret setzen die Grünen auf entsiegelte Plätze, wasserdurchlässige Beläge, Mulden-Rigolen-Systeme sowie mehr Gründächer, Zisternen und Versickerungsflächen auf öffentlichen und privaten Grundstücken. Parks, Plätze und Grünanlagen sollen so gestaltet werden, dass sie bei Starkregen Wasser aufnehmen und zeitverzögert wieder abgeben können. Wo möglich, sollen Regen- und Abwasserkanäle getrennt werden, um
Rückstau und Überläufe zu vermeiden.

Auch Flüsse und Grünräume gehören zur Schwammstadt: Die Renaturierung des Mains soll mehr Raum für Wasser, Tiere und Pflanzen schaffen – und zugleich attraktive Aufenthaltsorte für die Menschen bieten. Thomas Pickel, Listenkandidat auf Platz 20 und Mitglied bei Summer e.V., betont: „Eine Schwammstadt schützt sowohl vor Hochwasser als auch Hitze. Gleichzeitig werden Flächen für Biodiversität geschaffen z.B. durch artenreiche und begrünte Dächer. Wenn wir Wasser vor Ort halten und Flächen naturnah gestalten, entsteht mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität für Bayreuth.“

Mit der Schwammstadt-Strategie verbinden die Grünen Klimaanpassung, Naturschutz und Stadtentwicklung – für ein Bayreuth, das mit Wasser klug umgeht und für kommende Generationen gut vorbereitet ist.